Schutz. Hilfe. Ausbildung. für die Bürgerkriegsflüchtlinge in Burma

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Ho Nam Schulkindergarten in Piang Luang

Warten auf LeckeresEin Schulkindergarten für Flüchtlingskinder hoch in den Bergen an der Grenze zwischen dem Shan Staat Burmas und der thailändischen Nordprovinz Chiang Rai setzt ein Zeichen der Hoffnung.

Der kleine Ort Piang Luang liegt in einem entlegenen Zipfel der nordthailändischen Provinz Chiang Mai, direkt an der Grenze zum Shan Staat Burmas.

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Die meisten der Bewohner sind hier Migranten und Flüchtlinge. Viele von ihnen stammen aus Dörfern auf der anderen Seite der Grenze, die von den Soldaten der burmesischen Militärjunta niedergebrannt und vermint wurden.

Schulkinder in Piang LuangIn Piang Luang leben über 4.000 Shan-Flüchtlinge. Sie werden leider nicht als „offizielle Flüchtlinge“ in Thailand anerkannt, wie andere ethnische Flüchtlinge aus Burma. Daraus ergibt sich für sie der Nachteil, keine "offiziellen" Flüchtlingslager einrichten zu dürfen und die Kinder der Flüchtlinge haben nur geringe Chancen, eine Ausbildung zu bekommen.

Theoretisch haben zwar alle Kinder in Thailand das Recht, zur thailändischen Schule zu gehen. Dennoch können nur einige Shan-Kinder das tun. Ihre Eltern dürfen offiziell nicht arbeiten. Daher haben sie kein Geld, um den Kindern die Schulmaterialien, Schuluniformen und -gebühren zu bezahlen. Durch ihre extreme Armut leiden die Kinder zudem oft an Unterernährung.

Der Ho Num Schulkindergarten wurde in 2001 von der Organisation Shan Women Action Network (SWAN) eingerichtet. Er liegt im Dorf Ban Ho Nam, Tambon Piang Luang, Wiang Haeng Distrikt, nördlich von Chiang Mai, Thailand, nur etwa 1 Kilometer von der Grenze zum Shan Staat Burmas entfernt.

Die Schule in Piang LuangDer Schulkindergarten verbessert die Ausbildungs- und Betreuungssituation der Kinder ganz entscheidend und bereitet sie auf die Grundschule vor. Die hier betreuten Kinder stammen aus Migranten- und Flüchtlingsfamilien, die über die Grenze geflüchtet sind. Von Montag bis Freitag 8.30 - 15.30 Uhr betreuen ein Lehrer, eine Kindergärtnerin und eine Köchin die 30 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren. Der Kindergarten ist in zwei Klassen aufgeteilt. Die Kinder lernen Mathematik, Shan Sprache, Thailändisch und Englisch. Daneben lernen sie auch Tanzen und Kinderlieder singen. Zur Mittagszeit bereiten die Köchin und die Kinderbetreuerin ein gesundes Essen für die Kinder vor. Sie bekommen zusätzlich jeden Tag Milch zu trinken. Dies sind entscheidende Beiträge zur Verbesserung ihrer Gesundheit und Ernährung.

Zusätzlich unterrichten die Betreuer des Ho Nam Schulkindergartens zusammen mit Lehrerkollegen anderer Schulen des Ortes jeden Abend eine Gruppe von Waisenkindern und Shan Schulkindern, die die thailändische Grundschule besuchen, in der Shan-Sprache. Dieser Unterricht findet auf dem Gelände des Waisenhauses „ Sweet Home Orphanage “ in Piang Luang statt.

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Stichwort: "Ho Nam Kindergarten"

Projektdaten

Ort: Piang Luang, Wieng Haeng, Chiang Mai Provinz, Thailand
Laufzeit: seit Mai 2007
Zielgruppe: 30 Kinder der Flüchtlinge aus Shan-Staat, Burma
Projektträger vor Ort: Shan Women’s Action Network (SWAN)
Hilfsform: Schul- und Lernmaterialien, Mittagessen für die Kinder, Gehälter, Hygienebedarf, Transport und Schulpflege
Budget: 5.500 Euro/Jahr

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