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		<title>helfenohnegrenzen.de: Latest News</title>
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			<title>helfenohnegrenzen.de: Latest News</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 11 May 2012 15:06:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Shan Schulen entlang der Grenze von Thailand und Burma </title>
			<link>http://www.helfenohnegrenzen.de/nc/aktuell/news/news-detail/article/shan-schulen-entlang-der-grenze-von-thailand-und-burma/</link>
			<description>Schulen für über 2.000 Shan Kinder an der Grenze von Thailand zu Shan  State, Burma.  Einblick...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Schulen für über 2.000 Shan Kinder an der Grenze von Thailand zu Shan  State, Burma.&nbsp; Einblick in Anzahl der Studenten und Lehrer in fünf verschiedenen  Flüchtlings Camps, Agenda und Kosten.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 15:06:00 +0200</pubDate>
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			<title>Shan Studenten in der Krise</title>
			<link>http://www.helfenohnegrenzen.de/nc/aktuell/news/news-detail/article/-053a724bad/</link>
			<description>Mehr als 2,000 ethnische Shan Studenten sind unsicher über ihre zukünftige Ausbildung. Mangelnde...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mehr als 2,000 ethnische Shan Studenten sind unsicher über ihre zukünftige Ausbildung. Mangelnde Finanzierung, bzw. Spendeneingänge für die Schulen ist der Grund, gemäß Aussagen lokaler Quellen.
Nang Moan Kaein, die Sprecherin für SWAN (Shan Aktion Women’s Network), einem etablierten Hilfsnetzwerk vor Ort dass ihnen nur Gelder für etwa 500 Kindern von 2.500 zur Verfügung stehen. Jedoch verpflichtete sie sich, doch Mitte Mai die Schulen zu öffnen, selbst wenn Spender nicht gefunden werden können.
(<i>In eigener Sache; SWAN ist seit acht Jahren eine unserer beiden Partnerorganisationen vor Ort. Unsere Hilfsorganisation betreut den Großteil der noch versorgten 500 Kinder</i>)
„Auch wenn wir kein ausreichendes Budget haben, werden wir die Schulen öffnen, weil alle Kinder warten, zur Schule gehen zu können“, erzählte sie dem Irrawaddy am Mittwoch.
Es gibt zurzeit 15 durch die Organisation geführte Schulen, der mehr als 100 Lehrer angehören. Das Gehalt jedes Lehrers ist 2,500 Baht (etwa 60 €) pro Monat. Es bestand ein fünf Jahresvertrag mit dem Danish Burma Committee, der 2011 auslief, sagte Nang Moan Kaein.
Sie erklärte, dass sie hoffte, dass Spender bald gefunden würden, um die Krise zu lösen, und dass SWAN sogar bei Shan Migranten anfragte, die auswärts, einschließlich in Thailand leben, bei der Finanzierung zu helfen.
Es gibt mehr als 1,000 Studenten entlang der thailändisch-birmanische Grenze im Fang Distrikt, im Norden von Chiang Mai, dem nördlichen Thailand, und weitere 1,000 Kinder in Birmas Shan Staat selbst.
Seit 1999 hat SWAN Schulen für ethnische Kinder eröffnet und betreut. 1996 begann im Zentrum der Shan Staates eine Zwangsumsiedlung. Diese betraf etwa 1.400 Schulen und 300.000 Menschen. Um Ausbildung für die Kinder zur Verfügung zu stellen, begann SWAN eigene Schulen zu errichten.
&quot;Wie Sie wissen, das Volk der Shan erhält in Thailand Keinen Flüchtlingsstatus&quot;, sagte Nang Moan Kaein. &quot;Wir öffnen Schulen für sie, um grundlegende Ausbildung zu gewährleisten, damit die Kinder eine Chance für eine gesicherte Zukunft haben.&quot;
Die Shan Schulen, die sich im Fang Distrikt (Thailand) befinden, müssen sich offiziell bei den Thai Behörden registrieren. Studenten, die die sechste Klasse beendeten, können sich dann thailändischen Regierungsschulen anschließen.
Viele der entlang der thailändisch-birmanischen Grenze arbeitenden Hilfsorganisationen haben einen Vertrag mit der birmanischen Regierung gemacht, um im Innland zu arbeiten.<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>Neue angesagte politische Reformen haben sie dazu bewegt. Ausländische Spender, die zuvor mit uns im Grenzgebiet arbeiteten fallen somit für uns weg.
Wollen Sie für die Ausbildung dieser Kinder spenden, tun sie es bitte mit dem Verwendungszweck: Shan Schulen
Unser Team bedankt sich]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 14:57:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>3. Quartalsbericht von Isabel Schmitt</title>
			<link>http://www.helfenohnegrenzen.de/nc/aktuell/news/news-detail/article/3-quartalsbericht-von-isabel-schmitt/</link>
			<description>Einleitung
Schon ein dreiviertel Jahr lebe ich jetzt hier in der stetig wachsenden und an Burma...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><b><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%;font-family:&quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-ansi-language:DE">Einleitung</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Schon ein dreiviertel Jahr lebe ich jetzt hier in der stetig wachsenden und an Burma grenzenden Kleinstadt Mae Sot in Thailand. Die letzten drei Monate hier mit der Organisation Help without Frontiers Thailand Foundation (HWF),</span><span style="font-size:10.0pt;line-height:115%;font-family:&quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-bidi-font-family:Arial;mso-ansi-language:DE"> welche es sich zum Ziel gesetzt hat, den vom Bürgerkrieg bedrohten und vom Militärregime verfolgten Flüchtlingen und Migranten aus Burma zu helfen, </span><span style="font-size: 10.0pt;line-height:115%;font-family:&quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-ansi-language: DE">sind viel zu schnell verflogen. Es hat sich hier einiges getan und wieder einmal weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll, zu berichten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><b><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%;font-family:&quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-ansi-language:DE">Mein Aufgabenbereich</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Seit Anfang Februar habe ich meine Schüler in der <b>Naung Bo Deng</b> (NBD) <b>Schule</b> auf die im März geschriebenen Abschlussprüfungen vorbereitet, sowie diese Prüfungen für einige Klassen entworfen. Gerade die letzte Phase war sehr schwierig und ermüdend. Trotz des spielerischen Wiederholens und obwohl ich den Schülern immer wieder deutlich gemacht habe, dass die Aufgaben so ähnlich auch in der Prüfung dran kämen, waren sie demotiviert und haben nicht ordentlich mitgearbeitet. Auch habe ich mich nicht wirklich wohl gefühlt, als einzige Lehrerin, die noch in den Klassen stand und so die Kinder vom Auswendig-Lernen abgehalten hat.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Ferner habe ich die Englisch-Prüfungen meiner Schüler korrigiert und ausgewertet. Wie erwartet waren die Ergebnisse eher mittelmäßig, teilweise sind sie sogar richtig schlecht ausgefallen. Trotzdem gab es natürlich ein paar Überraschungen und ich durfte mich auch über außergewöhnlich gute Resultate freuen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Ein kleines Highlight war, als die NGO &quot;Spark Circus&quot; in der NBD zu Besuch war. Einen Nachmittag haben die Freiwilligen die Kids mit Jonglieren, Hula-Hoop, anderen Kunststücken und vor allem viel Albern unterhalten. Auch ich durfte dabei sein, zuschauen, mitmachen und die strahlenden Gesichter meiner Schüler mit Kinderschminke bemalen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Übertroffen wurde dies aber von dem Picknick, das an dem Samstag nach der letzten Prüfung stattgefunden hat. Mit einem großen Korb voll Pomelos für die ganze Schule, die ich mit Weltwärts-Mitteln finanziert habe, hinten auf das Motorrad gespannt, habe ich mich morgens auf den Weg zur Schule gemacht. Dort angekommen, wurde alles gepackt und fertig gemacht, um dann gemeinsam zum Picknick-Platz am thai-burmesischen Grenzfluss zu gehen. Obwohl es noch recht kalt war, haben sich die Kinder gleich in die Fluten gestürzt und natürlich auch mich immer wieder aufgefordert (&quot;Teacher, take a bath!&quot;) sich ihnen anzuschließen. Nach dem leckeren Mittagessen habe ich endlich nachgegeben und mich mit ins Wasser ziehen lassen. Was dann passiert ist, war unglaublich. Die Kinder waren mir so vertraut wie noch nie. Keine Spur von dem gewohnten schüchternen Verhalten. Ich habe es mit &quot;Delphin-Therapie&quot; umschrieben. So viele Kinder hingen an meinen Armen, Beinen oder am Hals und wollten sich von mir stromaufwärts ziehen lassen, -abwärts mit der Strömung schwimmen, mich mit auf den Boden ihres Heimatlandes nehmen oder im Sand einbuddeln. Eine Verschnaufpause haben mir die Kleinen nicht gelassen. Dafür wurden mir von allen Seiten &quot;rettende&quot; Arme entgegengestreckt. Das war wirklich der schönste Tag mit meinen Schülern und natürlich konnte ich die Frage &quot;Teacher happy?&quot; am Ende mit einem &quot;very happy&quot; beantworten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Auch im <b>Music Project</b> (MP) hat sich einiges getan. Seit Februar haben wir drei neue Lehrer, die unsere 20 Schüler in Schlagzeug, Keyboard und Gitarre/ Bass unterrichten. Deshalb bin ich jetzt vor allem für das Vorbereiten und die Planung, Spiele und andere Aktivitäten zuständig. Neben dem gewohnten Training am Samstag im Büro von HWF haben wir unser Training einmal an den See verlegt und planen weitere Ausflüge um den Jugendlichen ein möglichst vielfältiges Programm zu bieten, sie weiterhin zu motivieren und für ihre Fortschritte zu belohnen. Insgesamt ist jetzt alles organisierter, bürokratischer, aber auch spaßiger und abwechslungsreicher.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Seit Anfang April bin ich jetzt beim Planen, Organisieren und Durchführen des Sommertrainings des MP beschäftigt. Das ist anstrengend, macht aber auch sehr viel Spaß. Wir bemühen uns unsere Schüler mit anderen Aktivitäten wie Instrumente-Basteln (auch dieser Workshop wurde teilweise mit Hilfe von ww-Mitteln finanziert), Ausflügen zu einem Konzert oder zum Park, Übernachten und gemeinsamen Kochen in dieser heißen Jahreszeit weiterhin zu motivieren. Und gerade durch diese &quot;Extras&quot; kommen sich sowohl die Schüler untereinander, wie auch ich ihnen näher. So haben sich meine Mädchen beim gemeinsamen Baden um mich gekümmert und mir später als ich etwas unbeholfen im Schlafsaal stand, auf den Boden geklopft und mich in ihre Mitte gerufen. Das Sein und Arbeiten mit den Jugendlichen macht großen Spaß, ich kann meine Ideen im Team einbringen und umsetzen, selbst Verantwortung übernehmen und das alles in einem musikalischen und kreativen Rahmen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"></span><b><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%;font-family:&quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-ansi-language:DE">Sonstige Aktivitäten</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Auch sonst lassen uns die Mitarbeiter von HWF an allen möglichen Aktivitäten teilnehmen, zum Beispiel zur Unterstützung des T-Shirt-Projekt einer Freiwilligen an der 42km School. Außerdem habe ich an einem zweiwöchigen Lehm-Workshop teilgenommen, den HWF den Lehrern und Schülern seiner Schulen angeboten hat. Das Arbeiten mit dem Lehm hat mir sehr gefallen. Vor allem ist man so aber auch mit Leuten von anderen Schulen in Kontakt gekommen und hat sich „nebenher“ etwas kennen gelernt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">An einem Feiertag wurden ich und meine Mitfreiwillige Sarah zu einer Exkursion zu den Projekten entlang der Grenze bei Umphang mitgenommen. Das war spannend, weil ich von diesen bisher nur gelesen hatte. Wir haben uns das &quot;Children Home&quot; (ein Schülerheim, wo etwa 20 Kinder untergebracht sind und von Nana und ihrer Familie versorgt werden) angeschaut, wo ich im Mai zwei Wochen verbringen werde und desweiteren die IDP Schulen in Pa Bu Hla Hta und Kaw Po Khee. Alle Kinder haben wir unter ein Dach bekommen und sie haben uns traditionelle Lieder und Tänze vorgeführt. Zusammen wurde dann gesungen, gespielt, geknetet, Bananen gegessen und am Ende gab es von jedem einzelnen der etwa 70 Kinder im &quot;Children Home&quot; eine herzliche Umarmung für uns.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Auch unser Zwischenseminar fand im März in der laotischen Hauptstadt Vientiane statt. Ausgeführt wurde dieses vom GIZ weltwärts. Auch wenn die Themen vor allem GIZ- und Laos-bezogen waren, war es doch interessant etwas über das Nachbarland Thailands zu erfahren und wir konnten einige Inhalte auf unsere Erfahrungen und Eindrücke hier übertragen und diese mit den laotischen ww-FW austauschen. Ganz besonders spannend war der &quot;Jungle Fly&quot; am Ende des Seminars, wo wir umgeben von schönstem Urwald von Baum zu Baum fliegen und klettern durften.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Einige Tage Urlaub haben wir auch noch hinten dran gehängt und sind von Vientiane aus weiter in den Norden gereist und haben so Land, Leute und hiesige Gepflogenheiten besser kennen lernen dürfen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Gleich im Anschluss stand erneut eine lange Fahrt an. Eine Mitarbeiterin HWFs heiratete bei ihrer Familie im Flüchtlingslager Nu Poe. Auch wenn wir zu spät zur eigentlichen Zeremonie kamen, war es doch eine interessante Erfahrung zu sehen mit welcher Begeisterung und Freude dort gefeiert wird und die Gastfreundschaft zu erfahren, die man uns als Fremde entgegen brachte.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Letzte Woche wurde dann das buddhistische Neujahr eingeläutet. Songkran heißt das große Wasserfest in Thai. Vier Tage am Stück war ganz Mae Sot auf den Beinen bzw. Pick-Ups und Mopeds um sich gegenseitig mit (Eis-)Wasserkübeln und -Pistolen nass zu machen, sich Puderpampe ins Gesicht zu schmieren oder die Haare zu waschen. Gefallen hat mir das Fest vor allem deshalb so, weil alle friedlich und ausgelassen miteinander getanzt und gefeiert haben: Thais, burmesische Migranten und „Farangs“ (so werden westliche Ausländer genannt). Zu gerne würde ich nächstes Jahr wieder dabei sein, wenn es wieder heißt: Wasser marsch!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Nach all dem Feiern musste ich eine weniger schöne Erfahrung machen. Vier Tage war ich nach den Songkran-Feierlichkeiten im Krankenhaus. Die erste Nacht verbrachte ich in einem Schlafsaal, den ich mir mit sieben anderen Frauen und deren Familien teilte. Beeindruckt hat mich besonders die Solidarität der Angehörigen gegenüber den Patienten. Tag und Nacht (wo wegen Platzmangel unter den Krankenbetten geschlafen wurde) waren die Familien für diese da und haben die Kranken gepflegt und sich um sie gekümmert. Auch wenn ich von meinen Angehörigen nicht verlangt hätte unter meinem Bett zu schlafen, haben sie mir gerade in dieser Phase sehr gefehlt. Dafür wurde ich liebevoll von meinen Freunden und der &quot;HWF Familie&quot; umsorgt und betüttelt, sodass es mir schon jetzt wieder gut geht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Auch wenn ich als einzige Weiße oft angestarrt wurde, habe ich mich zwischen Thai und Burmesischen Patienten und deren &quot;Pflegern&quot; aufgehoben gefühlt. Als ich in ein Privat-Zimmer verlegt wurde, habe ich mich schon fast geschämt. Es hat sich angefühlt als würde ich diese Menschen im Stich lassen, da ich - dank Krankenkasse - privilegierter bin und wieder einmal wurde einem die klare Trennung der Klassen Thailands bewusst.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%;font-family:&quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-ansi-language:DE">Dass ich hier reicher bin, als der Großteil der Bevölkerung, macht mir oft ein schlechtes Gewissen, auch wenn wir einheimische Gäste zu Hause haben. Dann benutze z.B. ungern den Laptop, weil ich mich irgendwie schlecht fühle, mehr als die Menschen hier zu haben und ihnen meinen &quot;Reichtum&quot; nicht unter die Nase reiben möchte, weil ich denke, sie würden mich dann anders behandeln.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"></span><b><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%;font-family:&quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-ansi-language:DE">Fazit</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Jetzt sind es nur noch drei Monate, die ich hier verbringen werde, bevor es wieder zurückgeht. So langsam fängt man an, sich Gedanken um die Zukunft, das alte neue Leben in Deutschland zu machen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Vor allem aber überlege ich mir jetzt schon, wann ich das nächste Mal wieder nach Mae Sot kommen kann, die Stadt, die zwar nicht meine Heimat ist, mir jedoch genauso viel bedeutet. Ich mag gar nicht dran denken, das alles hier zurück zu lassen.</span></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 01 May 2012 16:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Als weltwärts Freiwilliger auch was gelernt</title>
			<link>http://www.helfenohnegrenzen.de/nc/aktuell/news/news-detail/article/als-weltwaerts-freiwilliger-auch-was-gelernt/</link>
			<description>Mein Name ist Mikis Weber. Bis November 2011 war ich als volunteer des weltwärts.Programms von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mein Name ist Mikis Weber. Bis November 2011 war ich als volunteer des weltwärts.<br /><br />Programms von Helfen ohne Grenzen Deutschland in Mae Sot an der thailändisch/burmesischen Grenze tätig. Fast ein Jahr war ich insgesamt dort.&nbsp; Ich habe in dieser Zeit alles Neue und Fremde meiner Umbebung regelrecht in mich aufgesogen. Erst jetzt, wo ich wieder in meiner Heimatstadt Bremen bin, wird mir so richtig deutlich, was dort mit mir geschehen ist.<br /><br />Es lief nicht immer alles glatt und ich war ganz sicher kein einfacher ’Mitarbeiter’ und habe auch manchen Bock geschossen. Für mich waren, während der Zeit dort, meine Freunde immer zentral wichtig. Mit ihnen habe ich die meiste Zeit verbracht. Und alle waren sie Burmesen. Shan, Karen, Birmanen, Chin, das war mir wirklich sehr egal. Wir waren eine Clique. Manche älter als ich, manche in meinem Alter, also so um die 19 Jahre jung. Von ihnen habe ich viel gelernt. Mein Freund Aung Zain (ist nicht sein richtiger Name) hat als ‚politischer Gefangener’ insgesamt fast 14 Jahre in Haft verbracht. Er hat mir von dieser Zeit erzählt. Auf nur eine andere Art hätte ich direkter erfahren können was es heisst, in Burma im Gefängnis zu sitzen, was Folter mit einem macht und wie man dort überlebt. Seine Geschichten werde ich sicher nie vergessen. Heute ist er Lehrer in Mae Sot. Rechtlos in einem fremden Land also immer noch nicht frei.<br /><br />Von meinen Freunden habe ich gelernt wie man burmesisch isst, wie man sich untereinander verhält. Ich habe Respekt gelernt vor Älteren. Sie haben mir unbewusst viel von ihrer Kultur mitgegeben. Auch was in ihrem Land seit langem vor sich geht, habe ich besser durch meine Kumpels als durch jedes Buch gelernt.<br /><br />Und ihre Sprache. Darauf bin ich auch ein bisschen stolz. Ich kann burmesisch! Wer kann das schon von sich behaupten (ausser natürlich jeder Menge Burmesen). Ich habe tatsächlich die Sprache sprechen und verstehen gelernt.<br /><br />Vor allem aber habe ich nun irgendwie dieses Burma in meinem Herzen. Ein Land, dass ich noch vor kurzem kaum dem Namen nach kannte. Es lässt mich nicht mehr los und nun, hier in Deutschland, haben sich tatsächlich Kontakte zu hier lebenden Burmesen ergeben. Ich habe in Köln eine Familie in ihrem Restaurant besucht und kennengelernt. Gemeinsam haben wir am Boden gesessen und gegessen. Echtes burmesisches Essen. Die Männer im Longy (traditioneller burmesischer Wickelrock der Männer) die Frauen mit Tanaka im Gesicht (traditionelle burm. Make Up) und alles in burmesisch. Die Familie meinte, dass es das erste Mal seit langer, langer Zeit wiedr mal so war.<br /><br />In Hamburg wurde ich ebenfalls von einer Familie eingeladen. Und in Frankfurt durfte ich zum Nationalfeiertag der Chin (in Burma lebende Ethnie) auf der Bühne singen. Ich habe den link dazu mal angehängt. Vielleicht nicht schön aber immerhin in burmesisch.<br /><br />Am 21.04. bin ich in Hamburg zum ’Tingyan’ – Fest eingeladen, der burmesischen Variante des Wasserfestes (in Thailand: Songkran). Dort soll ich etwas erzählen von meiner weltwärts Zeit und&nbsp; wohl auch noch mal den ein oder anderen Pop-Song singen.<br /><br />Meine berufliche Zukunft möchte ich nun auch so planen, dass Burma eine Rolle spielen wird.<br /><br />Nun wird garantiert nicht jeder Auslandseinsatz bei dem oder der Freiwilligen so intensive Dinge auslösen. Das muss auch wirklich nicht sein. Bei mir war es so.<br /><br />Deshalb möchte ich auf diesem Wege allen danken, die diesen Einsatz für mich ermöglicht haben und denen ich auch Sorgen bereitet habe. Besonders ‚Helfen ohne Grenzen – Deutschland’ und ‚Helfen ohne Grenzen - Italien’ und meinen Eltern.<br /><br />Ich habe etwas für mein Leben gelernt und der Einsatz hat mein Leben reicher gemacht und mich wird Burma weiter begleiten und ich Burma.<br /><br />Irgendwie kann man doch fast nichts Besseres nach einem weltwärts-Einsatz sagen.<span id="1335877853054S" style="display: none;">&nbsp;</span>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 01 May 2012 15:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das Camp Loi Kaw Wan</title>
			<link>http://www.helfenohnegrenzen.de/nc/aktuell/news/news-detail/article/das-camp-loi-kaw-wan/</link>
			<description>Dort engagieren wir uns bereits seit acht Jahren. Es ist von den sechs Flüchtlings Camps das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Dort engagieren wir uns bereits seit acht Jahren. Es ist von den sechs Flüchtlings Camps das größte. Fast 3.000 Menschen leben dort. Es gibt eine Schule, einen Kindergarten, mehrere Waisenhäuser, ein Hospital, eine Farm, die für die Minenopfer eingerichtet wurde und vieles mehr. Dort leben etwa 400 Kinder, die es zu versorgen gilt. Viele der Kinder mussten aus ihren heimischen Dörfern flüchten, mussten mit ansehen, wie ihre Schwestern und Mütter vergewaltigt wurden und ihre Eltern umgebracht wurden.</p>
<p class="MsoNormal">Picasa: <link https://picasaweb.google.com/116384590405060936002/LKWCamp2012 - external-link-new-window "Opens external link in new window">Camp Loi Khaw Wan</link></p>
<p class="MsoNormal">Wir versorgen die Kinder mit einem Dach über dem Kopf, Nahrung, warmer Kleidung, medizinischer Versorgung und Schulutensilien. Die Gehälter der Lehrer- und Betreuerinnen werden von uns übernommen, alles, was so ein Kind benötigt. Besonders freut es uns, dass etwa 40 Schüler täglich etwa zwei Stunden in Chinesisch ausgebildet werden.</p>
<p class="MsoNormal">Picasa: <link https://picasaweb.google.com/116384590405060936002/LKWChinesischUnterricht2012 - external-link-new-window "Opens external link in new window">Chinesischer Unterricht</link></p>
<p class="MsoNormal">Manche unserer Jugendlichen schafften es sogar bis zur Universität. Momentan ermöglichen wir zehn jungen Menschen den Besuch einer Universität. Nach Abschluss des Studiums werden sie in das Shan System zurückkehren und weitere junge Menschen ausbilden.</p>
<p class="MsoNormal">Picasa: <link https://picasaweb.google.com/116384590405060936002/LKWSchule2012 - external-link-new-window "Opens external link in new window">Loi Khaw Wan Schule</link></p>
<p class="MsoNormal">In Loi Kaw Wan leben fast 80 Waisenkinder, Mädchen und Jungen getrennt. Diese Kinder sind rund um die Uhr gut aufgehoben. Bei den Jungs schläft immer ein Lehrer, bei den Mädchen eine weibliche Lehrkraft. Einige der Waisen sind noch im Vorschulalter. </p>
<p class="MsoNormal">Einmal am Tag gibt es warmes Essen für alle 400 Schüler, was in der eigenen Schulküche zubereitet wird.</p>
<p class="MsoNormal">Picasa: <link https://picasaweb.google.com/116384590405060936002/LKWWaisenhausSchulkuche2012 - external-link-new-window "Opens external link in new window">Loi Khaw Wan Waisenhaus</link></p>
<p class="MsoNormal">Das Kindergartengebäude stellten wir erst 2011 fertig. Das alte war nur eine alte baufällige Hütte. Der Kindergarten ist in einem Mehrzweckgebäude untergebracht, das auch als Nähstube und Proberaum für die LKW-Band dient.</p>
<p class="MsoNormal">Picasa: <link https://picasaweb.google.com/116384590405060936002/LKWKindergarten - external-link-new-window "Opens external link in new window">Loi Khaw Wan Kindergarten</link></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 01 May 2012 15:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausbildung ist das sinnvollste Geschenk – Stipendien</title>
			<link>http://www.helfenohnegrenzen.de/nc/aktuell/news/news-detail/article/ausbildung-ist-das-sinnvollste-geschenk-stipendien/</link>
			<description>Vor einigen Jahren war es reines Wunschdenken einige unserer Jugendlichen aus den Flüchtlingscamps...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vor einigen Jahren war es reines Wunschdenken einige unserer Jugendlichen aus den Flüchtlingscamps in Burma in weiterführende Schulen, oder sogar zur Universität zu schicken. Die thailändische Regierung lockerte ihre Bestimmungen und wir nehmen diese Gelegenheit wahr.<br /><br />Bitte lesen Sie die Lebensgeschichten einiger unserer Studenten. Alle kommen sie aus Dörfern im Shan Staat in welchen sie unter primitivsten Bedingungen und unter der Beatzung des burmesischen Militärs aufwuchsen. Dort war es ihnen nicht erlaubt ihre eigene Sprache zu erlernen. Alle sind Flüchtlinge die sich wohl nie vorstellen konnten jemals in einer Universität zu studieren.
<ul><li><link http://www.helfenohnegrenzen.de/nc/aktuell/news/news-detail/article/mein-dorf-im-shan-staat/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Geschrieben von einer jungen Frau, der wir in Thailand die Ausbildung zur Hebamme ermöglichen.</link></li><li><link http://www.helfenohnegrenzen.de/nc/aktuell/news/news-detail/article/geschrieben-von-einer-jungen-frau/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Geschrieben von einer jungen Frau, der wir in Thailand ein Studium in Betriebswirtschaft ermöglichen.</link></li><li><link http://www.helfenohnegrenzen.de/nc/aktuell/news/news-detail/article/geschrieben-von-einem-jungen-mann/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Geschrieben von einem jungen Mann, dem wir in Thailand die Ausbildung zum Krankenpfleger ermöglichen.</link></li></ul>
Vor etwa drei Jahren besuchten wir eines unserer Projekte, dem sogenannten HIV-Projekt, wo wir 59 Kindern und Jugendlichen den Schulbesuch ermöglichen, die bei Verwandten oder Bekannten wohnen. Ihre Eltern starben durch den Virus. Am Ende unseres Besuches fragten wir ob noch jemand einen Wunsch hätte. Es meldete sich tatsächlich ein Mädchen mit der Frage, ob wir sie nicht auf eine weiterführende Schule schicken könnten. Aus einem Mädchen wurden zwei, die nun im dritten Jahr die Universität in Chiang Rai und das College in Chiang Mai besuchen. Eine der jungen Frauen studiert Gesundheitswesen (Public Health), die andere macht einen Major Abschluss in Englisch (English Major). Anfangs 2012 werden wir eine weitere junge Frau aus diesem Projekt zur Universität schicken.
Einer unserer ersten Studenten, den wir für die ersten zwei Semester unterstützten, fand einen anderen Sponsor. Sai Hseng Zom. Dieser begann im Juni 2010 ein Studium an der Universität von Chiang Mai/Thailand. Sein Ziel ist es den Bachelor im allgemeinen Gesundheitswesen zu erlangen. Der finanzielle Einsatz hat sich gelohnt. Auch im letzten Semester erreichte er einen sehr guten Notendurchschnitt, 3.8 bei möglichen 4.
Kürzlich erreichte uns ein Bericht von Sai Hseng Zom nach seiner Rückkehr aus Jakarta. Dort war als Jugend-Repräsentant für Burma bei ASEAN eingeladen. Er konnte dem General Sekretär of ASEAN (The Association of Southeast Asian Nations) Vorschläge, betreffend Burmas Jugend, überreichen.<br /><br /><link http://www.helfenohnegrenzen.de/nc/aktuell/news/news-detail/article/wir-sind-sehr-stolz-auf-sai-hseng-zom/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">http://www.helfenohnegrenzen.de/nc/aktuell/news/news-detail/article/wir-sind-sehr-stolz-auf-sai-hseng-zom/</link><br /><br />Aus unseren Flüchtlingscamp Loi Tai Laeng ermöglichen es wir zwei jungen Frauen in Chiang Mai und in Chiang Rai das Gymnasium zu besuchen. Beide hatten die Voraussetzungen erfüllt und sind bereit im 3. Jahr an den Schulen. <br />Leider lassen sich die jungen Frauen nicht gerne fotografieren.
Die Kosten für ein Stipendium der oben vorgestellten Studenten belaufen sich pro Jahr jeweils etwa auf 2.500 bis 2.800 €.&nbsp; Dies beinhaltet Schulgebühren, Unterkunft, Nahrung und ein winziges Taschengeld.
Wir unterstützen zwei weitere Frauen, die in Bangkok die Universität besuchen, bereits im 3. Semester studieren. Beide haben sich seit Jahren bewährt und ihren Weg gefunden. Sie haben sich in ihrem Leben durch Fleiß ihre Ziele erarbeitet. Auch haben sie für mehrere Jahre in unserem Büro in Chiang Mai gearbeitet. Von dort aus gingen sie zum Studieren und dorthin werden sie zurückkehren. Natürlich ist es unser Ziel jungen Menschen eine Ausbildung zu geben, die sich im Anschluss für ihre eigenen Leute der Shan Gemeinde einsetzen werden.
Eine der jungen Frauen studiert Gesundheits-Wissenschaften, sie soll später unsere fünf Kliniken in unseren Camps entlang der Grenze koordinieren. Eine weitere Aufgabe für sie wird es sein die jüngere Generation auszubilden. Für ihr Stipendium müssen wir jährlich etwa 6.500 € aufbringen.
Von unserem zweiten Bangkok Studenten finden sie ihre Biographie in einem der oben stehenden Berichte. Sie studiert Betriebswirtschaft und hat bereits einen Abschluss in Physik. Ihr Wunsch ist es strukturelle Veränderungen zu schaffen, die auch den einfachen Menschen in den Dörfern bessere Möglichkeiten für eine solide Grundlage schaffen. Die jährlichen Gebühren ihres Studiums belaufen sich auf etwa 4.500 €.
Wir hoffen, Sie sind an dem Thema interessiert und werden sich an den Ausbildungskosten unserer Studenten beteiligen. Vielleicht können sie das Stipendium eines Studenten ganz oder teilweise übernehmen. Wir würden uns über Ihr Interesse und Ihre Unterstützung sehr freuen. Sollte dies der Fall sein, setzen Sie Sich bitte mit uns in Verbindung. Falls gewünscht könnten wir dann mit dem betreffenden Studenten und Ihnen einen direkten Kontakt herstellen. <br />Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung im letzten Jahr.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 20:22:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Geschrieben von einem jungen Mann</title>
			<link>http://www.helfenohnegrenzen.de/nc/aktuell/news/news-detail/article/geschrieben-von-einem-jungen-mann/</link>
			<description>Geschrieben von einem jungen Mann, dem wir in Thailand die Ausbildung zum Krankenpfleger...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Geschrieben von einem jungen Mann, dem wir in Thailand die Ausbildung zum Krankenpfleger ermöglichen.</b>
Mein Name ist Kham Khur. Ich bin 1985 im Süden des Shan Staates in Burma geboren. Meine Großmutter sagte, vor 200 Jahren war der Shan Staat ein unabhängiger Staat in Südostasien, aber jetzt? Der Shan Staat liegt in Burma und die Menschen werden von der Militärjunta unterdrückt. Es gibt keine Freiheit und es gibt keine Menschenrechte in der Welt, in die ich hinein geboren wurde.
Es sind sieben Angehörige in meiner Familie. Meine Eltern, meine Großmutter, einem älteren Bruder und eine ältere und eine jüngere Schwester. Mein Vater ist Bauer.
Mit fünf Jahren besuchte ich den Kindergarten. Als Kind war ich sehr glücklich. Ich hatte viele Freunde zum Spielen. Von 1991 bis 2000 besuchte ich die Schule in unserer Kleinstadt. Nach der Mittelschule musste ich die Schule verlassen, meine Eltern sind arm und sie hatten kein Geld für die Gebühren. Ich half meinem Vater bei der Feldarbeit, aber wir wurden von der burmesischen Junta unterdrückt und blieben arm.
2002 verließ ich mein Elternhaus um Arbeit in Thailand zu finden. Ich arbeitete auf Baustellen. Es war nicht einfach für mich, ich hatte diese Arbeit nie zuvor getan und ich konnte kaum Thailändisch sprechen. Ich hatte keinen Passport und keine Arbeitserlaubnis. Eines Tages wurde ich von der Thailändischen Polizei an die Thai/Burma Grenze abgeschoben. Es war keine einfache Zeit.<br />Im Jahr 2003 lebte ich in einem Flüchtlingslager an der Grenze. Für sechs Monate arbeitete ich als Freiwilliger in der dortigen Dschungelklinik. Von Medizin hatte ich damals keine Ahnung. Mit besser ausgebildeten Sanitätern ging ich in die Dörfer im Shan Staat um die Menschen dort zu behandeln. Es gibt dort keine Kliniken, keine Ärzte oder Sanitäter, die den Menschen helfen könnten. Sie haben auch kein Geld in ein Thailändisches Krankenhaus zur Behandlung zu gehen. Damals begann ich zu lernen, was mich sehr glücklich macht. Ebenso die Menschen, denen wir behilflich sein konnten.
Zurück im Flüchtlingslager traf ich ausländische Ärzte die unsere Leute behandeln und Kurse für Sanitäter geben. Manchmal war es schwer für mich, denn mein English war nicht gut. Ich erhielt ein Stipendium die SSSNY (http://www.sssny.org/), Schule für Shan Studenten in Chiang Mai zu besuchen. Nun studiere ich Public Health und werde zum Krankenpfleger ausgebildet. Dies war mein Wunsch und Ziel.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 20:21:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Geschrieben von einer jungen Frau</title>
			<link>http://www.helfenohnegrenzen.de/nc/aktuell/news/news-detail/article/geschrieben-von-einer-jungen-frau/</link>
			<description>Geschrieben von einer jungen Frau, der wir in Thailand ein Studium in Betriebswirtschaft...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Geschrieben von einer jungen Frau, der wir in Thailand ein Studium in Betriebswirtschaft ermöglichen.</b><br /><br />1. Erzähl uns von deinem Leben in Myanmar (Burma), deiner Familie, deiner Ausbildung, die Du bereits erhalten hast. Sag uns in einigen Details, wie wir dich jetzt unterstützen können. Erzähl uns von deinen Wünschen und Zielen.<br />Mein Name ist Nang Charm Kham. Ich stamme aus dem südliche Shan Staat in Burma, dort wurde ich geboren. Ich bin eine Shan. Es gibt fünf Mitglieder in meiner Familie. Ich habe einen jüngeren Bruder und eine jüngere Schwester. Mein Vater war ein Landarbeiter. Wir hatten kein eigenes Land. Meine Mutter war eine Schneiderin. Während des Tages konnte sie nicht nähen, sie musste in der Nacht zu nähen, weil sie im Laufe des Tages für Löhne arbeiten musste.&nbsp; Wir hatten keine Möglichkeit extra Geld zu sparen. So war unser Leben sehr hart.
Zum Glück hatte mein Vater eine gut Arbeitgeberin. Sie half uns einen Kleinkredit zu bekommen. Wir benutzten das Geld, um in unsere Fähigkeiten und Bedürfnisse zu investieren. Später hatten wir alle Schulden zurückgezahlt und hatten die Möglichkeit extra Geld zu sparen. Mein Glück war, ich konnte ab dem Jahr 1991 in die Grundschule gehen. Ich war dort für 5 Jahre. Dann setzte ich meine schulische Ausbildung fort. Ab März 2002 besuchte ich das Gymnasium im südlichen Shan State. Seit Oktober 2005 habe ich einen Bachelor Abschluss im Hauptfach Physik. Es ist wegen der guten Arbeitgeberin, der Kleinkredit half unserer Familie. So konnten wir ein starkes Fundament aufbauen. Es hilft uns in unseren Lebensunterhalt zu investieren. Die Mikrokredite erleichtern uns das Leben.
Mitte 2006 gab es häufig Auseinandersetzungen zwischen ethnischen bewaffneten Gruppen und der Militärregierung in unserer Region. Es wurde gefährlich für uns in unserem Dorf zu leben. So floh ich 2006 nach Thailand. Danach hatte ich eine Chance, als Freiwilliger bei den Free Burma Rangers (FBR) für fünf Monate zu arbeiten. Dann arbeitete ich mit Shan Relief and Development Committee (SRDC) als Buchhalter für sechs Monate in einem Camp auf der thailändisch-burmesischen Grenze. Danach arbeitete ich als Büroleiterin für die Ausbildung der Shan in Thailand. Mein Bereich waren die Finanzen, ich arrangierte Treffen, und unterstützte die Programm-Koordination.<br />Im Jahr 2008 gab es eine große Veränderung in meinem Leben. Ich hatte die Gelegenheit wieder zu studieren für neun Monate. Soziale Gerechtigkeit Ausbildungs-Programm an der Schule für Shan State Nationalitäten Jugend (SSSNY http://www.sssny.org/). Ich habe über soziale Fragen wie Demokratie, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung gelernt. Auch über Menschenrechte und andere soziale Fragen. Ich baute Verständnis für Netzwerke zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen auf.
Nun studiere ich Betriebswirtschaft. Ich möchte ein Profi werden um gesellschaftliche Management-Standards zu entwickeln und zu fördern. Es gibt viele Gründe, warum ich dieses Interessengebiet wählte. Mein Ehrgeiz ist es eine Beraterin für Unternehmensführung an arme und ausgegrenzte Menschen auf der Basisebene werden. Ich bin sehr glücklich, in der Sensibilisierung und der Stärkung in Betriebswirtschaft ausgebildet&nbsp; zu werden. Während ich in dem Gebiet tätig war, merkte ich, dass ich noch viele Dinge, besonders über Mikrokredite in Bezug auf die Gemeinschaft und die nachhaltige Entwicklung lernen muss. Ich sehe, wirtschaftliche Fragen sind sehr wichtig für das Grundbedürfnis der Vertriebenen in meiner Heimat.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 20:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Mein Dorf im Shan Staat</title>
			<link>http://www.helfenohnegrenzen.de/nc/aktuell/news/news-detail/article/mein-dorf-im-shan-staat/</link>
			<description>Geschrieben von einer jungen Frau, der wir in Thailand die Ausbildung zur Hebamme...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Geschrieben von einer jungen Frau, der wir in Thailand die Ausbildung zur Hebamme ermöglichen.</b>
<h1>Mein Dorf im Shan Staat (Burma)</h1>
Zuerst möchte ich mein Dorf Nhum Kham vorstellen. Etwa 3.000 Menschen lebten dort. Zur nächsten Stadt waren es etwa 24 Stunden zu Fuß. Im Dorf lebten meist Farmer. Manche Familien hatten kein eigenes Reisfeld und mussten sich mit anderen Familien zusammen tun. Das bedeutet, wir hatten viele Probleme in unserem Leben. 
Im Dorf gab es eine Grundschule bis zur vierten Klasse. Aber wer im Dorf wohnte hatte kaum Gelegenheit zur Schule zu gehen.&nbsp; Deshalb gab es so gut wie keine Ausbildung dort. Die Eltern erzählten ihrer Tochter, wenn du zur Schule gehst haben wir nicht genug zum Essen. So konnte die Tochter nicht an die Schule denken, sie musste auf dem Reisfeld arbeiten und auch versuchen ein bisschen Geld zu verdienen. Aber eigentlich wollte die Tochter in die Schule gehen, aber die Eltern hatten nicht genug Geld.
Wer im Dorf lebte konnte nicht Burmesisch sprechen, nur die Shan Sprache. Eines Tages kamen die burmesischen Soldaten in unser Dorf. Der Anführer fragte nach dem Dorfvorsteher. Dieser kam, konnte aber nur wenig Burmesisch sprechen. Er konnte nicht alles verstehen, was der Hauptmann sagte.&nbsp; Dieser verlangte Männer, um die Munition, Waffen und sonstiges Gerät für die Burmesischen Soldaten zu tragen. Der Dorfvorsteher fragte, was er machen soll, denn manche Familien hatten keine Männer. Dann müssen die Frauen tragen.
Sie nahmen&nbsp; den Reis, Gemüse und alle Tiere des Dorfes, sie ließen nichts übrig. Sahen sie ein schönes Mädchen, nahmen sie es auch.&nbsp; Zu diesem Zeitpunkt konnte der Dorfvorsteher keinen Einfluss mehr nehmen. Alle Dorfbewohner hatten große Angst. Die burmesischen Soldaten mochten das und taten was sie wollten.
Ein neues Problem tauchte auf. Eine junge Frau war mit einem Shan Staat Saldaten verheiratet. Die Burmesen unterstellten das dem Dorfvorstand. Der Kommandeur verlangte nach der jungen Frau und ihrer Familie. Und dann kamen sie. In diesem Moment sagte der burmesische Kommandeur gar nichts mehr, er fing an einen nach dem anderen umzubringen. Wer mit einem Shan Staat Soldaten verheiratet ist hatte keine Chance am Leben zu bleiben.<br />Ich dachte, ich sollte sofort weggehen. Wer in unserem Dorf lebte, hatte nie ein Lächeln und war niemals glücklich. Wir lebten immer in dieser Situation. Es sieht aus als sollten wir niemals Frieden haben.<br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 20:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Lehrer Fortbildung im Shan Staat</title>
			<link>http://www.helfenohnegrenzen.de/nc/aktuell/news/news-detail/article/lehrer-fortbildung-im-shan-staat/</link>
			<description>Vom 12. Bis 23. März fand im Camp Kong Mong Mung die 5. Lehrer Fortbildung statt. Aus jedem der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Vom 12. Bis 23. März fand im Camp Kong Mong Mung die 5. Lehrer Fortbildung statt. Aus jedem der bestehenden sechs Flüchtlingscamps entlang der Thai/Burma Grenze besuchten ein Großteil der Lehrkräfte das Training. Ziel ist der Austausch von Erfahrungen, auch um neue Lehrbücher zu den verschiedenen Themen zu erstellen und das bestehende Schulsystem auszubauen und zu verbessern.</p>
<p class="MsoNormal">Das Schulsystem der Shan ist erst 11 Jahre alt. Innerhalb des von den Burmesen besetzten Shan Staates besuchen die Kinder in der Regel nur für vier Jahre die Schule. Auch nur dann, wenn die Eltern in der Lage sind das Schulgeld zu bezahlen. Dort ist es den Kindern des Shan Volkes nicht erlaubt die eigene Sprache zu lernen, nur Burmesisch ist erlaubt. Einen Abschluss erhalten die Schüler nicht.</p>
<p class="MsoNormal">Sollte es eines der Kinder tatsächlich nach Thailand schaffen, kann es dort evtl. die Schule besuchen. Um in Thailand eine Universität besuchen zu können, muss man zehn abgeschlossene Schuljahre vorweisen können. Eine schier unmögliche Aufgabe.</p>
<p class="MsoNormal">Im Lauf der letzten 10-12 Jahre hat sich innerhalb der Camps ein eigenes Schulsystem gebildet. Jedes Camp hat seine eigene Grundschule. Im Camp Loi Tai Laeng gibt es sogar eine Oberschule bis zur 10. Klasse. Leider wird dieser Abschluss in Thailand und nirgends sonst anerkannt. Wir müssen unsere Kinder und Jugendlichen ausbilden so gut wir können. Vielleicht ändert sich die Politik und die nächste Generation bekommt mehr Chancen.</p>
<p class="MsoNormal">An dem Teacher Training nahmen mehr als 30 Lehrer statt. Es ist natürlich auch ein gesellschaftliches Ereignis. Die gute Teamarbeit&nbsp; über die Jahre hinweg trägt inzwischen gute Früchte.</p>
<p class="MsoNormal">Eine Lehrkraft verdient in der Regel zwischen 60 € und 90 € im Monat. Wollen Sie eine Lehrkraft unterstützen, bitte überweisen Sie mit dem Vermerk: Lehrergehalt</p>
<p class="MsoNormal">Wir bedanken uns herzlich</p>
<p class="MsoNormal">Picasa: <link https://picasaweb.google.com/116384590405060936002/LehrerFortbildungImShanStaat - external-link-new-window>https://picasaweb.google.com/116384590405060936002/LehrerFortbildungImShanStaat</link></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 18:05:00 +0200</pubDate>
			
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